Auf einen bestehenden Balkon aus Beton kann unter anderem eine Kunststoffbeschichtung aufgetragen werden. Diese dichtet z. B. den Balkon gegen evtl. eindringende Nässe ab und verschönert gleichzeitig die Oberfläche des Bodens. Alternativ werden auch Fliesen oder Platten eingesetzt, die aus Steinzeug, Kunststoff oder auch neuerdings aus Gummi erhältlich sind. Je nach Material und Einsatz haben Balkonbeläge unterschiedliche Vor- und Nachteile. Steinfliesen oder Platten sind z. B. schwerer als Kunststoff- oder Gummiplatten, daher sollte beim Einsatz entsprechender Beläge auch die Statik des Balkons geprüft werden. Auch der Einsatz von einem Balkonbelag aus Holz verspricht eine behagliche und warme Atmosphäre, allerdings muss dieser Bodenbelag in gewissen Abständen imprägniert werden um einen dauerhaften Schutz gegen Witterungseinflüsse zu gewährleisten.
Balkon Bodenbelag aus Gummi: Balkon-Bodenbeläge aus Gummi (z. B. in Plattenform) kommen immer häufiger auf Balkonen zum Einsatz. Sie sind eine echte Alternative gegenüber bruchgefährdeten Fliesenböden und bieten ein wahrhaftig angenehmes Laufgefühl. Optimal sind Gummiplatten in einer Stärke von 30 mm, die mit einer Art Stecksystem (Kunststoffstecker) untereinander verbunden werden. Das Verlegen von Gummiplatten ist kinderleicht und der Zuschnitt kann mit einem scharfen Teppichmesser erfolgen. Besonders hervorzuheben sind die schalldämmenden und isolierenden Eigenschaften der Gummiplatten. Sie sind außerdem pflegeleicht, frostsicher und verrottungsfest. Allerdings sollte man hier unbedingt auf Qualität achten und sich nicht ausnahmslos am Preis orientieren, weil billig ist meist minderwertig!
Balkon-Bodenbelag aus Kunststoff: Balkon-Bodenbeläge aus Kunststoff sind in der Regel aus uv- und witterungsbeständigen Materialien gefertigt und als Platten in verschiedenen Größen, Farben und Designs erhältlich. Hergestellt werden diese Kunststoffplatten überwiegend aus Polypropylen (Teilkristaliner Thermoplast aus der Gruppe der Polyolefinde – Kurzzeichen PP). Sie werden auf vorhandenem Boden (fester Untergrund, wie z. B. Beton) verlegt und durch ein Klick-System (je nach Hersteller) untereinander verbunden. Kunststoffplatten sind schnell und einfach zu montieren und können mit einer elektrischen Stichsäge zugeschnitten werden. Eine unterseitige Dränage sorgt für rasch abfließendes Wasser nach einem Regenguss, die Oberflächen der Kunststoffplatten trocknen daher auch schnell ab.
Balkon-Bodenbelag aus Holz: Balkon-Bodenbeläge aus Holz schaffen eine naturnahe und behagliche Umgebung. Erhältlich sind Holzbeläge als Platten- oder Dielenform mit gerillter oder glatter Oberfläche. Lärchenholz eignet sich aufgrund der hohen Lebensdauer und des geringen Pflegeaufwands besonders gut für Balkonböden, aber auch Douglasie (die Alternative zu tropschen Holzarten wie Bankirai), oder Mahagoni, sowie kesseldruckimprägnierte Fichten- und Kiefernhölzer (preisgünstige Varianten) sind geeignet. Die Verlegung von Holzböden ist in der Regel einfach, allerdings sollte darauf geachtet werden, das der eigentliche Holzboden auf einer Art Unterkonstruktion montiert wird. Dadurch wird vermieden das der Holzboden nach einem Regen im Wasser liegt.












